Journal

Course du Pop


YetiLab
 
Wunderwelt in Dresden
Mit dem Fahrrad unterwegs zwischen dem sächsischen Krippen, Bremen und Berlin tourte die Course du Pop und verband damit Hörer von Pops tönender Wunderwelt entlang der Elbe. Die Idee dazu kam den Wunderwelt-Freunden im Juni beim diesjährigen Hörertreffen auf der karibischen Strandparty in Rotenburg. Die Begeisterung für die herausragende Bremer Radiosendung lockte damals sogar Fans aus Köln, Berlin, Dresden und München an die Wümme. Und die Fangemeinde feierte wohlverdient, hatte doch auch ihr Engagement dafür gesorgt, dass die "Wunderwelt" einen festen Sendeplatz bei Radio Bremen 1 erhalten hat.
 
 

Dieser Sommer lud mit seinem tadellosen Wetter förmlich dazu ein, und so startete am 21.Juli die hörerverbindende Course du Pop beim wohl südöstlichsten Radio-Bremen-Hörer im sächsischen Krippen, unmittelbar an der tschechischen Grenze. Auf dem Elbradweg ging es abwärts, von einem Wunderwelt-Fan zum anderen. Aber schon nach ein paar Stunden gab es den ersten unerwarteten Halt! An einer Elbfähre trafen wir zufällig weitere Dresdner Pop-Hörer. In einem Fährgarten mußten dann natürlich einige Erfrischungsgetränke ihrer Bestimmung zugeführt werden! Die legendären Worte von Ralf erwiesen sich als gutes Omen für die gesamte Fahrt: 

Seht mal wie die Sonne lacht, 
das hat Paul E. Pop gemacht!

Der Weg führte weiter über Riesa und Dessau nach Magdeburg, In Elbenauwo die, mit 8 bzw. 11 Jahren wohl jüngsten Fans von "Pops tönender Wunderwelt" die beiden Radler, Ansgar und Ulf, begeistert empfingen. Gut 100 km lang waren die täglichen Etappen, die die Tour weiter über Tangermünde, Gorleben und Rotenburg nach Bremen führte. Bei einer Strandparty am Osterdeich versammelten sich schließlich am Sonntagabend (29.7.) dutzende Fans von Pops tönender Wunderwelt, um die beiden Radfahrer zu begrüßen und gemeinsam ihre Lieblingssendung zu hören. Nach einem Ausflug an die Nordsee radelte die Hälfte der Teilnehmer weiter nach Hamburg, um wieder zur Elbe zurückzukehren.Hier liegt der ganze Sand aus der Sächsischen Schweiz! - Die Hamburger Fangemeinde würde sich übrigens sehr darüber freuen, wenn sie die Wunderwelt, vielleicht über den NWR, das Gemeinschaftsprogramm von NDR und Radio Bremen, terrestrisch empfangen könnten. - Elbaufwärts führte der weitere Weg, mit der linken Pedale fast den Reaktor in Krümmel streifend. In Höhe des 53. Breitengrades verließ die Tour wieder die Elbe und nahm Kurs auf Berlin. Daß dabei Kyritz/Knatter passiert wurde, war kein Zufall, schließlich ist die dortige Universität Quell tiefgreifender Erkenntnisse, die pei Pops tönender Wunderwelt gerne angeführt werden. Die Course du Pop endete nach gut 1300 km am 3.8. im Berliner Tempodrom mit einem Teil der hauptstädtischen Pop-Freunde. Das Heimatklänge-Festival mit Ayibobo feat. Foula (USA/Haiti/Benin/Berlin) sorgte für stilechte musikalische Untermalung. 



Mein besonderer Dank gilt allen, die auf die eine oder andere Weise geholfen haben, die Course du Pop zu mehr als einem Sommerloch-Füller zu machen (etwa in Reihenfolge ihres Auftretens): Gabi, Oli, Ralf, Otti, Brigitte, Sylvia, Thoralf, Lina, Adrian, Silvia, Andrea, Schubi, Pille, Tanja, Joachim, den Popkameraden auf dem Osterdeich, Gevert, André, Clemens, Marion. 

Und mein ganz exklusiver Dank gilt Ansi, der das mit dem "Leidensgenossen" zu wörtlich genommen hat: er hat gelitten, ich habe genossen!
 

, 14. August 1