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Wer nicht weiß, was "Pops
tönende Wunderwelt" für eine phantastische Radiosendung ist,
kann sich vertrauensvoll an den Autor
dieser Seiten wenden oder sich durch den Auriga-Webring
schlängeln oder gleich die Heimatseite
jener Sendung aufsuchen. Am besten ist es jedoch, sein Radio
einzuschalten und die Antenne auf die ferne aber freie Hansestadt
Bremen, in der anderen Ecke dieses sogenannten Landes, richten. Falls
die Erde dafür zu krumm ist, immerhin verläuft die gerade
Verbindung zwischen Dresden und Bremen in der Nähe von Magdeburg
etwa 8 km unter der Erdoberfläche, kann man den unerhebliche Umweg
von etwa 72.000 km über einen Astra-Satelliten
nehmen.
Damit sind wir jedoch schon beim großen Problem.
Als MDR-Sputnik endgültig
beschlossen hat, sich ins Getümmel der verwechselbaren Formatradios zu stürzen, wurde uns
Schwestern und Brüdern zwischen der Ostsee und den Mittelgebirgen
die Grundversorgung mit Hängemattenklängen aus Bremen
ernsthaft gefährdet. Denjenigen Jugendfreunden, die nur per fest
verlegtem Draht o.g. mitteldeutsche Radiostation empfangen konnten,
wurde ab 3. Januar ein Wunderweltfilter vor das Kabel geschaltet. Von
da
an sollte es "Zone 104.4" nur noch in Reinform geben, frei vom
Fremdkörpern, schließlich ging es um die Umstrukturierung
des Senders zugunsten der "Multimedia-Generation". (3.4.00)
P.S. Wir haben den Kampf um den Erhalt der Wunderwelt auf WDR5 verloren. |